Aeltere Arbeitnehmer
Es gibt eigentlich keine genauen Definitionen des Begriffs ältere Arbeitnehmer im Bereich der Arbeitsmarktforschung, weil die Definitionen dazu neigen, nach Organisationszweigen und -strukturen zu variieren. Naegele versucht drei Reihen von Definitionen für den Begriff älterer Arbeitnehmer nach verschiedenen Forschungsgebieten zu umreißen:
Es gibt eigentlich keine genauen Definitionen des Begriffs ältere Arbeitnehmer im Bereich der Arbeitsmarktforschung, weil die Definitionen dazu neigen, nach Organisationszweigen und -strukturen zu variieren. Naegele versucht drei Reihen von Definitionen für den Begriff älterer Arbeitnehmer nach verschiedenen Forschungsgebieten zu umreißen:
Aequivalenzprinzip
Beim Äquivalenzprinzip handelt es sich um ein Prinzip der Versicherung gegen Risiken, das vor allem für private Individualversicherungen kennzeichnend ist. Dabei richtet sich - anders als beim Solidarprinzip - die Beitragshöhe der Versicherung nach dem versicherten Risiko. Das heißt: Alle Versicherten zahlen die gleichen Beiträge für das gleiche Risiko. Je höher die Risikofaktoren sind, desto höher sind die Beiträge bzw. Prämien.
Beim Äquivalenzprinzip handelt es sich um ein Prinzip der Versicherung gegen Risiken, das vor allem für private Individualversicherungen kennzeichnend ist. Dabei richtet sich - anders als beim Solidarprinzip - die Beitragshöhe der Versicherung nach dem versicherten Risiko. Das heißt: Alle Versicherten zahlen die gleichen Beiträge für das gleiche Risiko. Je höher die Risikofaktoren sind, desto höher sind die Beiträge bzw. Prämien.
Altenbericht
Regelmäßiger Bericht der Bundesregierung über die Lage der älteren Menschen in Deutschland im Auftrag des Bundestags.
Regelmäßiger Bericht der Bundesregierung über die Lage der älteren Menschen in Deutschland im Auftrag des Bundestags.
Altenquotient
Zahl der Menschen im Alter von 60 und mehr Jahren auf 100 Menschen im Alter von 20 bis unter 60. Statt der Altersschwellen 20/60 werden gelegentlich auch andere Schwellen, wie 15/65, verwendet.
Zahl der Menschen im Alter von 60 und mehr Jahren auf 100 Menschen im Alter von 20 bis unter 60. Statt der Altersschwellen 20/60 werden gelegentlich auch andere Schwellen, wie 15/65, verwendet.
Altersatlas
Der „Altersatlas für Baden-Württemberg“ ist eine geographisch definierte Landkarte mit übersichtlichen Schaubildern, Tabellen und Grafiken, die wichtige Daten und Informationen über die Bevölkerungsentwicklung, Bevölkerungsentwicklungsprognosen sowie über die Arbeitsmarkt-, Renten- und Weiterbildungssituation von Erwerbspersonen ab 45 Jahre veranschaulicht.
Der „Altersatlas für Baden-Württemberg“ ist eine geographisch definierte Landkarte mit übersichtlichen Schaubildern, Tabellen und Grafiken, die wichtige Daten und Informationen über die Bevölkerungsentwicklung, Bevölkerungsentwicklungsprognosen sowie über die Arbeitsmarkt-, Renten- und Weiterbildungssituation von Erwerbspersonen ab 45 Jahre veranschaulicht.
Altersdiskriminierung
Ältere Arbeitnehmer werden auf dem Arbeitsmarkt oft diskriminiert, da sie mit den gängigen Stereotypen konfrontiert sind, sie seien im Vergleich zu jüngeren Mitarbeitern weniger lernfähig und lernmotiviert, erbrächten weniger Leistung und seien weniger integrationsfähig.
Ältere Arbeitnehmer werden auf dem Arbeitsmarkt oft diskriminiert, da sie mit den gängigen Stereotypen konfrontiert sind, sie seien im Vergleich zu jüngeren Mitarbeitern weniger lernfähig und lernmotiviert, erbrächten weniger Leistung und seien weniger integrationsfähig.
Altersgrenze
Die Altersgrenze ist das gesetzliche Alter des Übergangs in den Ruhestand, in der gesetzlichen Rentenversicherung der Wechsel vom Beitragszahler zum Altersrentner. Um eine Altersrente beziehen zu können, muss – neben der erforderlichen Mindestversicherungszeit – ein bestimmtes Lebensalter vollendet sein.
Die Altersgrenze ist das gesetzliche Alter des Übergangs in den Ruhestand, in der gesetzlichen Rentenversicherung der Wechsel vom Beitragszahler zum Altersrentner. Um eine Altersrente beziehen zu können, muss – neben der erforderlichen Mindestversicherungszeit – ein bestimmtes Lebensalter vollendet sein.
Altersrente
Der Anspruch eines Versicherten auf eine Rente wegen Alters entsteht, wenn die Altersgrenze erreicht ist. Ferner muss eine bestimmte Mindestversicherungszeit vorliegen.
Der Anspruch eines Versicherten auf eine Rente wegen Alters entsteht, wenn die Altersgrenze erreicht ist. Ferner muss eine bestimmte Mindestversicherungszeit vorliegen.
Altersteilzeit
Bei der Altersteilzeit handelt es sich um eine gesetzliche Regelung, durch die Beschäftigte nach Vollendung des 55. Lebensjahres unter bestimmten Voraussetzungen eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber treffen können, die bisherige Arbeitszeit bis zum Eintritt in den Ruhestand um die Hälfte zu reduzieren. Die entstehenden Mehrkosten für den Arbeitgeber werden von der Bundesagentur für Arbeit erstattet, wenn durch Altersteilzeit frei werdende Arbeitsplätze vom Arbeitgeber neu besetzt werden.
Bei der Altersteilzeit handelt es sich um eine gesetzliche Regelung, durch die Beschäftigte nach Vollendung des 55. Lebensjahres unter bestimmten Voraussetzungen eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber treffen können, die bisherige Arbeitszeit bis zum Eintritt in den Ruhestand um die Hälfte zu reduzieren. Die entstehenden Mehrkosten für den Arbeitgeber werden von der Bundesagentur für Arbeit erstattet, wenn durch Altersteilzeit frei werdende Arbeitsplätze vom Arbeitgeber neu besetzt werden.
Arbeitgeber
Arbeitgeber ist ein Sammelbegriff für Unternehmer, Staat sowie Geschäftsführer und Vorstände, die Arbeitnehmer beschäftigen.
Arbeitgeber ist ein Sammelbegriff für Unternehmer, Staat sowie Geschäftsführer und Vorstände, die Arbeitnehmer beschäftigen.
Arbeitgeberverband
Zusammenschluss von Arbeitgebern zur Wahrnehmung arbeitsrechtlicher und sozialpolitischer Interessen. Arbeitgeberverbände nehmen an den Tarifvertragsverhandlungen als Tarifvertragspartei teil. (Quelle: Rürup, Bert (Hrsg.) (2000): Fischer-Wirtschaftslexikon, Frankfurt a.M.)
Zusammenschluss von Arbeitgebern zur Wahrnehmung arbeitsrechtlicher und sozialpolitischer Interessen. Arbeitgeberverbände nehmen an den Tarifvertragsverhandlungen als Tarifvertragspartei teil. (Quelle: Rürup, Bert (Hrsg.) (2000): Fischer-Wirtschaftslexikon, Frankfurt a.M.)
Arbeitnehmer
Arbeitnehmer ist ein Sammelbegriff für nicht selbstständige Erwerbstätige, Angestellte und Arbeiter.
Arbeitnehmer ist ein Sammelbegriff für nicht selbstständige Erwerbstätige, Angestellte und Arbeiter.
Arbeitsbeziehungen
Der Begriff Arbeitsbeziehungen beschreibt das von gegensätzlichen Interessen, aber auch von gegenseitiger Abhängigkeit geprägte Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, bzw. zwischen den Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital.
Der Begriff Arbeitsbeziehungen beschreibt das von gegensätzlichen Interessen, aber auch von gegenseitiger Abhängigkeit geprägte Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, bzw. zwischen den Produktionsfaktoren Arbeit und Kapital.
Arbeitslose / Arbeitsuchend / Beschaeftigungslos
Arbeitslose sind Arbeitsuchende, die wie beim Anspruch auf Arbeitslosengeld
Arbeitslose sind Arbeitsuchende, die wie beim Anspruch auf Arbeitslosengeld
- vorübergehend nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen,
- eine versicherungspflichtige Beschäftigung suchen,
- den Vermittlungsbemühungen des Arbeitsamtes zur Verfügung stehen und
- sich beim Arbeitsamt persönlich arbeitslos gemeldet haben (vgl. §§ 2, 16, 323, 327 SGB III).
- vgl. §§ 117 – 122 SGB III
Arbeitslosengeld
Beim Arbeitslosengeld handelt es sich um eine monetäre Lohnersatzleistung der Arbeitslosenversicherung für Arbeitslose, welche die Anwartschaftszeit für den Bezug erfüllt haben, bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet sind und Arbeitslosengeld beantragt haben.
Beim Arbeitslosengeld handelt es sich um eine monetäre Lohnersatzleistung der Arbeitslosenversicherung für Arbeitslose, welche die Anwartschaftszeit für den Bezug erfüllt haben, bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet sind und Arbeitslosengeld beantragt haben.
Arbeitslosenquote
Die Arbeitslosenquote ist der Anteil der, bei den Arbeitsämtern registrierten, Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitnehmer.
Die Arbeitslosenquote ist der Anteil der, bei den Arbeitsämtern registrierten, Arbeitslosen an der Gesamtzahl der Arbeitnehmer.
Arbeitslosenversicherung
Die Arbeitslosenversicherung ist Teil der gesetzl. Sozialversicherung; sie hat den Zweck, erwerbslosen Personen während ihrer Arbeitssuche ein Einkommen zu sichern.
Die Arbeitslosenversicherung ist Teil der gesetzl. Sozialversicherung; sie hat den Zweck, erwerbslosen Personen während ihrer Arbeitssuche ein Einkommen zu sichern.
Arbeitslosigkeit
Von Arbeitslosigkeit wird dann gesprochen, wenn ein Teil der arbeitsfähigen und zum gegebenen Lohnniveau arbeitswilligen Arbeitnehmer einer Volkswirtschaft keine Beschäftigung findet.
Von Arbeitslosigkeit wird dann gesprochen, wenn ein Teil der arbeitsfähigen und zum gegebenen Lohnniveau arbeitswilligen Arbeitnehmer einer Volkswirtschaft keine Beschäftigung findet.
Arbeitsmarkt
Als Arbeitsmarkt wird der (in der Regel ökonomisch-abstrakt gemeinte) Ort bezeichnet, an dem die Nachfrage nach- und das Angebot von Arbeitskräften zusammentreffen.
Als Arbeitsmarkt wird der (in der Regel ökonomisch-abstrakt gemeinte) Ort bezeichnet, an dem die Nachfrage nach- und das Angebot von Arbeitskräften zusammentreffen.
Beitragsbemessungsgrenze
Die Beitragsbemessungsgrenze ist der Betrag eines Arbeitsentgelts, bis zu dem Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung (Sozialversicherung) erhoben werden. Über diese Grenze hinaus bleiben Einkommen beitragsfrei.
Die Beitragsbemessungsgrenze ist der Betrag eines Arbeitsentgelts, bis zu dem Beiträge zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung (Sozialversicherung) erhoben werden. Über diese Grenze hinaus bleiben Einkommen beitragsfrei.
Beschaeftigung
Die Beschäftigung in einer Volkswirtschaft ist im Falle eines ausreichenden Arbeitskräfteangebots das Ergebnis der Nachfrage von Unternehmen und öffentlichen Arbeitgebern nach Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt. Da das Gut "Arbeitskraft" als besonders schutzwürdig gilt, hängt die Höhe der Beschäftigung in vielen Ländern aber nur in erheblich eingeschränktem Umfang von Marktkräften ab.
Die Beschäftigung in einer Volkswirtschaft ist im Falle eines ausreichenden Arbeitskräfteangebots das Ergebnis der Nachfrage von Unternehmen und öffentlichen Arbeitgebern nach Arbeitskräften auf dem Arbeitsmarkt. Da das Gut "Arbeitskraft" als besonders schutzwürdig gilt, hängt die Höhe der Beschäftigung in vielen Ländern aber nur in erheblich eingeschränktem Umfang von Marktkräften ab.
Beschaeftigungsfaehigkeit
Beschäftigungsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit, sich selbstständig auf den Arbeitsmärkten bewegen und dauerhafte Beschäftigung finden zu können. B. steht in enger Beziehung zum Wissen, den Fertigkeiten und Einstellungen der Individuen und der Art und Weise, wie sie diese "Aktivposten" nutzen und sie gegenüber potenziellen Arbeitgebern darstellen.
Beschäftigungsfähigkeit bezeichnet die Fähigkeit, sich selbstständig auf den Arbeitsmärkten bewegen und dauerhafte Beschäftigung finden zu können. B. steht in enger Beziehung zum Wissen, den Fertigkeiten und Einstellungen der Individuen und der Art und Weise, wie sie diese "Aktivposten" nutzen und sie gegenüber potenziellen Arbeitgebern darstellen.
Betrieb
Der Begriff Betrieb bezeichnet eine wirtschaftliche Einheit, in der sich die technischen, organisatorischen und personellen Voraussetzungen zur Herstellung von Produkten und der Bereitstellung von Dienstleistungen befinden.
Der Begriff Betrieb bezeichnet eine wirtschaftliche Einheit, in der sich die technischen, organisatorischen und personellen Voraussetzungen zur Herstellung von Produkten und der Bereitstellung von Dienstleistungen befinden.
Bevoelkerung
Der Begriff Bevölkerung bezeichnet eine Gesamtheit von Menschen, die aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit, ihres Wohnsitzes, ihres Arbeitsplatzes oder Ähnlichem einem bestimmten Gebiet zuzuordnen sind. Größe und Struktur einer Bevölkerung sind unter anderem abhängig von der Geburten-, Sterbe- und Migrationsrate. (Quelle: Klein, Martina; Schubert, Klaus (2001): Das Politiklexikon, Verlag J.H.W. Dietz, Bonn)
Der Begriff Bevölkerung bezeichnet eine Gesamtheit von Menschen, die aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit, ihres Wohnsitzes, ihres Arbeitsplatzes oder Ähnlichem einem bestimmten Gebiet zuzuordnen sind. Größe und Struktur einer Bevölkerung sind unter anderem abhängig von der Geburten-, Sterbe- und Migrationsrate. (Quelle: Klein, Martina; Schubert, Klaus (2001): Das Politiklexikon, Verlag J.H.W. Dietz, Bonn)
Bevoelkerungspolitik
Planmäßige Beeinflussung der Bevölkerungsentwicklung durch staatliche (aber auch suprastaatliche) Instanzen.
Planmäßige Beeinflussung der Bevölkerungsentwicklung durch staatliche (aber auch suprastaatliche) Instanzen.
Bildungswesen
Unter der Bezeichnung "Bildungswesen" werden alle Einrichtungen und Institutionen zusammengefasst, die Bildung vermitteln und die Ausbildung von Lernenden übernehmen.
Unter der Bezeichnung "Bildungswesen" werden alle Einrichtungen und Institutionen zusammengefasst, die Bildung vermitteln und die Ausbildung von Lernenden übernehmen.
Defizitmodell
Viele Unternehmen vertreten die Überzeugung, dass Leistungs- und Lernfähigkeit sowie Lernmotivation und Lernbereitschaft bei älteren Arbeitnehmern nicht ausreichend vorhanden seien. Diese stereotypischen Vorurteile gegenüber älteren Arbeitnehmern werden als Defizitmodell bezeichnet.
Viele Unternehmen vertreten die Überzeugung, dass Leistungs- und Lernfähigkeit sowie Lernmotivation und Lernbereitschaft bei älteren Arbeitnehmern nicht ausreichend vorhanden seien. Diese stereotypischen Vorurteile gegenüber älteren Arbeitnehmern werden als Defizitmodell bezeichnet.
Defizitmodell
Viele Unternehmen vertreten die Überzeugung, dass Leistungs- und Lernfähigkeit sowie Lernmotivation und Lernbereitschaft bei Älteren nicht ausreichend vorhanden seien. Diese stereotypischen Vorurteile gegenüber älteren Arbeitnehmern werden als Defizitmodell bezeichnet.
Viele Unternehmen vertreten die Überzeugung, dass Leistungs- und Lernfähigkeit sowie Lernmotivation und Lernbereitschaft bei Älteren nicht ausreichend vorhanden seien. Diese stereotypischen Vorurteile gegenüber älteren Arbeitnehmern werden als Defizitmodell bezeichnet.
Demographie
Die Demographie bzw. Bevölkerungswissenschaft befasst sich mit dem Leben, Werden und Vergehen menschlicher Bevölkerungen, sowohl mit ihrer Zahl als auch mit ihrer Verteilung im Raum und den Faktoren, insbesondere auch sozialen, die für Veränderungen verantwortlich sind. Die Erforschung der Regelmäßigkeiten und Gesetzmäßigkeiten in Zustand und Entwicklung der Bevölkerung wird mit Hilfe der Statistik erfasst und gemessen.
Die Demographie bzw. Bevölkerungswissenschaft befasst sich mit dem Leben, Werden und Vergehen menschlicher Bevölkerungen, sowohl mit ihrer Zahl als auch mit ihrer Verteilung im Raum und den Faktoren, insbesondere auch sozialen, die für Veränderungen verantwortlich sind. Die Erforschung der Regelmäßigkeiten und Gesetzmäßigkeiten in Zustand und Entwicklung der Bevölkerung wird mit Hilfe der Statistik erfasst und gemessen.



